Anbindehaltung endlich abschaffen – der Kampf geht weiter!
Hallo,
zusammen mit über 150 Mitbürger*innen, unserem Bündnispartner Vier Pfoten und vielen weiteren Organisationen haben wir am 26.09. in Karlsruhe ein deutliches Zeichen für die Schweine gesetzt. Im Rahmen der Kundgebung erfolgte die Übergabe von rund 12.300 Postkarten an das Bundesverfassungsgericht mit der Bitte, zum Normenkontrollantrag des Landes Berlin von 2019 eine Entscheidung zu treffen. Wir danken allen, die für die Schweine eingetreten sind – ob vor Ort, per Postkarte oder online unter #GerechtigkeitFürSchweine!
Macht euch auf YouTube oder Insta einen Eindruck von der Aktion. Wir bleiben am Ball.
Nicht nur den Schweinen geht es schlecht in unserem Land. Eine Million Rinder leiden immer noch unter meist ganzjähriger Anbindehaltung: Sie sind nicht in der Lage, sich um ihre eigene Achse zu drehen, sich zu scheuern oder ihre sozialen Kontakte selbst zu wählen. Die Anbindehaltung setzt die Tiere zudem gravierenden Gesundheitsrisiken aus. Gemeinsam machen wir Druck auf Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, endlich das Ende dieser Qualhaltung einzuläuten. Unterschreibe eine Postkarte:
Jedes Jahr sterben in deutschen Tierhaltungsanlagen Zehntausende Tiere auf grausame Weise bei Bränden. Rinder, Schweine, Hühner und andere Tiere verbrennen bei lebendigem Leib, ersticken qualvoll oder werden von einstürzenden Dächern erschlagen. Trotz des hohen Brandrisikos in Tierställen fehlen oft grundlegende Brandschutzmaßnahmen wie geeignete Feuermelder, Sprinkleranlagen oder sichere Evakuierungsmöglichkeiten für die Tiere.
Wir fordern:
- Pflicht zur Installation von Brandmelde- und Sprinkleranlagen in allen Tierhaltungsbetrieben.
- Verbindliche Bau- und Materialvorschriften, die den Schutz der Tiere im Brandfall gewährleisten.
- Realistische Evakuierungsmöglichkeiten für den Notfall, ergänzt durch sicher umzäunte Außenbereiche.
- Regelmäßige behördliche Kontrollen der Ställe, um Mängel beim Brandschutz frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
- Gleichstellung der Brandschutzvorschriften: Tierhaltungsbetriebe müssen denselben gesetzlichen Brandschutzauflagen unterliegen wie Einrichtungen für Menschen, denn auch Tiere sind fühlende Lebewesen.
Unterstützen Sie diese Petition und setzen Sie ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit und Sicherheit für Tiere!
Abschließend noch eine persönliche Bitte:
Für uns als kleine Organisation ohne institutionelle Fördermittel bedeutet die Finanzierung unserer Arbeit eine permanente Herausforderung. Mit der Hilfe von Menschen wie dir konnten wir die letzten 12 Monate meistern. Damit es weitergeht, sind wir aber weiterhin auf deine Unterstützung angewiesen. Aktuell ist unsere Arbeit nur bis März 2026 in vollem Umfang gesichert.
Ganz herzlichen Dank und tierliebe Grüße von der DTL
Lukas